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Inhaltstext

Prävention


Definition:
Prävention bedeutet Vorbeugung: Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern im Laufe des Lebens erworben. Jeder hat die Chance, möglichen Erkrankungen aktiv vorzubeugen. Neben dem individuellen Verhalten kann aber auch durch Veränderungen in der Lebenswelt ein Beitrag geleistet werden, um Krankheitsrisiken zu verringern.
(Quelle: cecu.de)


Die Praxis für Ergotherapie Andrea Heinrich bietet als Präventionsmaßnahmen, in Einzel-sowie Gruppentherapie, u.a. an:
  • Entspannungstraining in der Gruppe und Einzel, wie
    • Autogenes Training
    • Progressive Muskelentspannung
    • Kreative Maßnahmen für Erwachsene und Kinder
  • Gleichgewichtstraining für Erwachsene in der Gruppe (Sturzprophylaxe)
  • Rückenschule in der Gruppe und Einzel für Erwachsene
  • Rückengymnastik mit dem Overball für Erwachsene in der Gruppe
  • Hirnleistungstraining für Erwachsene in der Gruppe
  • SCHULE FIT – für Schulanfänger oder Vorschulkinder in der Gruppe
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining für Vorschulkinder, Schulkinder und Jugendliche in der Gruppe


Erläuterung zu drei Präventionsangebote der Praxis für Ergotherapie Andrea Heinrich:

1. AUTOGENES TRAINING

Ziel/ Wirksamkeit:
  • Innere Ruhe und Ausgeglichenheit
  • Allgemeine Gesundheitsprophylaxe
  • Beseitigung von Schlafproblemen
  • Verbesserung der Konzentration
  • Steigerung der psychischen Leistungsfähigkeit
  • Gezielte Entspannung in Stresssituationen
  • Adjuvante Therapie bei Schmerzformen

Inhalte:
  • Körperwahrnehmung
  • 6 Übungen:
    1. Schwereübung/ Muskelentspannung
    2. Wärmeübung/ Gefäßumstellung zur entspannenden Erweiterung
    3. Herzübung/ ruhiger, regelmäßiger Herzschlag
    4. Atemübung/ selbsttätige, ruhige Atmung
    5. Sonnengeflecht/ Entspannung des Magen- und Darmbereiches
    6. Stirnkühle/ Intensivierung des Ruheerlebnisses (Umschaltprozess)
  • Phantasiereisen

Methode:
Das Autogene Training ist eine konzentrative, formelgebundene Selbstentspannung. Der Teilnehmer/Patient/Klient lernt suggestiv die 6 aufeinander folgenden Übungen. Begonnen wird mit der 1., der Schwereübung. Sie wird z.B. in den ersten beiden Stunden immer wieder geübt. Danach werden die fünf weiteren Übungen langsam, nacheinander hinzugefügt. Durch das Einüben kommt es zu einer Passivierung, Ruhe tritt ein, es kommt zur Resonanzdämpfung, zur Ruhigstellung von Körper, Geist und Seele.


2. PROGRESSIVE MUSKELENTSPANNUNG (PMR)

Ziel/ Wirksamkeit:
  • Allgemeine Gesundheitsprophylaxe
  • Einsatz bei muskulären Verspannungen/ Rücken, Nacken, Schultern etc.
  • Einsatz bei Schlafstörungen
  • Abbau von Ängsten, Steigerung der psychischen Leistungsfähigkeiten
  • Verbesserung von Konzentration
  • Gezielte Entspannung in Stresssituationen
  • Adjuvante Therapie bei Schmerzformen

Inhalte:
  • Körperwahrnehmung
  • 16 Muskelgruppe (MG), 7 MG, 4 MG, Vergegenwärtigungsübungen, kl. Alltagssequenzen
  • Phantasiereisen

Methode:
Spezielle Körperwahrnehmungsübungen vermitteln dem Teilnehmer/Patienten/Klienten besseres Körperbewusstsein. Durch das wechselweise Einüben von An- und Entspannung bestimmter, einzelner Muskelgruppen wird der Teilnehmer/Patient/Klient sensibel für den Unterschied zwischen angespannter und entspannter Muskulatur. Das Ende der PMR ist die Vergegenwärtigungsübung, eine rein mentale Übung, bei der jede Form von Anspannung fehlt. Das Intensive Einüben der MG, der Grund- u. Aufbaustufe bewirkt für den Teilnehmer/Patient/Klient eine progressive Spannungsminderung auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.


3. RÜCKENSCHULE

Ziele/Wirksamkeit:
Die Teilnehmer werden zur Ausführung einer regelmäßigen körperlichsportlichen Aktivitäten motiviert, mit den Zielen:
  • die physische und die psychosoziale Gesundheit zu erhalten, zu fördern und zu stärken
  • Individuelle körperliche Ressourcen zu stärken und zu fördern
  • eine Chronifizierung von Rückenschmerzen zu verhindern
  • Beschwerden und Missempfindungen zu bewältigen
  • spezieller Risikofaktoren zu vermeiden
  • Stress zu bewältigen

Inhalte:
  • Haltungs- Bewegungsschulung
  • Wissenstransfer
  • ADL's (Aufstehen aus liegenden und Stützpositionen, funktionelles Bücken und Heben....)
  • Gelenkschonendes Aufwärmen zur Anregung des Herz- Kreislauf Systems
  • Körperwahrnehmung
  • Mobilisation
  • Koordination und Kräftigung
  • Dehnung
  • Ergonomie
  • Entspannungsübungen

Methode:
Die Rückenschule ist ein in sich abgeschlossener Kurs und setzt sich aus 10 Trainingseinheiten von jeweils 60 Minuten zusammen.
Ziel jeder dieser Unterrichtseinheiten ist es, über mindestens 50 Minuten, die Unterrichtselemente, allgemeines und spezielles Aufwärmen, Schwerpunktthemen, spezifische Kräftigungs- und Dehnübungen und einer Entspannungsübung einzubauen.
Die verbleibende Zeit nutzt der Kursleiter zur Anamnese, zum Wissenstransfer und zum Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander.